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Austrian unterzeichnet Kollektivvertrag für das Bordpersonal bis 2022

Unternehmen

• Einstiegsgehälter für Flugbegleiter steigen deutlich
• Flexibilisierung der Arbeitszeiten

Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter haben heute einen neuen, bis 2022 gültigen Kollektivvertrag für das fliegende Personal bei Austrian Airlines unterschrieben. Vorausgegangen waren lange Verhandlungen. Im Mai bzw. Juli 2018 hatten sich die Verhandlungspartner schließlich auf ein KV-Eckpunkte-Papier geeinigt. In den letzten Monaten ging es um das Ausformulieren der Texte und Vertragsdetails.

„Wir haben erstmals einen für vier Jahre geltenden Kollektivvertrag abgeschlossen. Die langfristige Gültigkeit der Vereinbarung bringt Ruhe und Stabilität ins System. Zum anderen werden die Jobs der Flugbegleiter und Piloten wieder attraktiver. Wir haben die Gehälter für Jobeinsteiger auf ein gutes Niveau gehoben und für das etablierte Bordpersonal auch Perspektiven eröffnet“, so Austrian Airlines Personalchefin Nathalie Rau und Accountable Manager Jens Ritter, die das Verhandlungsteam auf der Arbeitgeberseite geleitet haben.

Wie bereits im Eckpunktepapier dargelegt, werden die IST-Gehälter für Flugbegleiter und Piloten im Jahr 2018 um 5,5%, im Jahr 2019 um 2,5%, 2020 um 1,83% und 2021 um mindestens 1,4% steigen. Ein besonderes Augenmerk lag bei der Anhebung der Einstiegsgehälter für Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter. Diese sollen um 10,7% von 1.533 Euro auf 1.700 Euro brutto erhöht werden. Auch die Zulagen für die Führungskräfte in der Kabine werden angehoben.

Gleichzeitig werden die Flugdienstregelungen deutlich flexibilisiert, um die saisonalen Schwankungen bei der Passagiernachfrage besser ausgleichen zu können.

Austrian Airlines beschäftigt derzeit rund 7.000 Mitarbeiter, darunter über 1.200 Piloten und 2.400 Flugbegleiter. Sowohl im Cockpit- als auch Kabinenbereich werden neue Mitarbeiter gesucht.