- Austrian Airlines schließt ihren ersten dreijährigen EMAS-Validierungszyklus erfolgreich ab
- Die erneuerte Validierung bestätigt die Wirksamkeit des Umweltmanagementsystems der Airline
- Der Umweltbericht 2025 dokumentiert messbare Umweltfortschritte und kontinuierliche Verbesserungen
Austrian Airlines hat ihre Registrierung im Rahmen des europäischen Umweltmanagement- und Auditsystems (EMAS) erneuert und damit erfolgreich ihren ersten dreijährigen Validierungszyklus abgeschlossen. Die erneuerte Validierung bestätigt die Wirksamkeit des Umweltmanagement-systems der Fluggesellschaft sowie ihr Engagement für kontinuierliche Verbesserungen. Austrian Airlines ist seit 2023 nach EMAS validiert.
EMAS bei Austrian Airlines
Dieser Ansatz ist im gesamten Unternehmen verankert. Austrian Airlines verfügt über ein Netzwerk von mehr als 40 Umweltkoordinator:innen in verschiedenen Unternehmensbereichen. Sie bringen Umweltkompetenz in die täglichen Abläufe ein und unterstützen dabei, strategische Ziele in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Parallel zur erneuten Validierung veröffentlicht Austrian Airlines ihren Umweltbericht für das Berichtsjahr 2025, in dem die Umweltmaßnahmen und erreichten Fortschritte des Unternehmens detailliert dokumentiert sind.
„Nachhaltige Umweltfortschritte können nur durch konsequentes und langfristiges Handeln erzielt werden. Die erfolgreiche Erneuerung unserer EMAS-Validierung bestätigt, dass unser Umweltmanagement wirksam ist und messbare Ergebnisse erzielt. Sie spiegelt das Engagement unserer Mitarbeiter:innen wider und motiviert uns, unsere Umweltleistung Jahr für Jahr weiter zu verbessern“, so Austrian Airlines CEO Annette Mann.
Umwelt Highlights 2025
Im Laufe des Jahres 2025 setzte die Fluggesellschaft mehrere Initiativen mit messbaren Ergebnissen um. Ein wichtiger Meilenstein war das erste vollständige Betriebsjahr der AeroSHARK-Technologie auf den vier Boeing 777-200ER von Austrian Airlines. Die von Lufthansa Technik und BASF entwickelte innovative Oberflächenfolie orientiert sich an der Haut von Haien und reduziert den aerodynamischen Widerstand während des Fluges. Betriebsdaten aus dem ersten Jahr zeigten eine Verringerung des Luftwiderstands um rund 0,7 %. Dadurch konnten etwa 930 Tonnen Kerosin eingespart und nahezu 3.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden. Austrian Airlines war die erste Fluggesellschaft weltweit, die die Boeing 777-200ER mit dieser Technologie ausstattete.
Auch bei der Reduktion von Bordabfällen konnten Fortschritte erzielt werden. Der Anteil recycelbarer Kunststoffe und Aluminiumprodukte im Bordservice stieg von 76% im Jahr 2024 auf rund 80% bis Ende 2025. Das Ziel der Fluggesellschaft ist es, bis 2027 einen Anteil von 100% zu erreichen, insbesondere bei Lebensmittelverpackungen und Produkten für Fluggäste.
Die Umweltstrategie von Austrian Airlines
Austrian Airlines unterstützt die Dekarbonisierung der Luftfahrt durch die Erneuerung ihrer Flotte, den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) sowie Maßnahmen zur Steigerung der operativen Effizienz.